Teleskopladerfahrer-Ausbildung

Ziel der Ausbildung:
Um eine Teleskopmaschine bedienen zu dürfen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Jeder Bediener muss somit über eine Ausbildung und Beauftragung verfügen, der mit Teleskopmaschinen sicher, wirtschaftlich und zweckentsprechend umgehen kann.

Das Bedienen von Teleskopen erfordert eine Ausbildung nach DIN EN 1459 Teil 1-5.

Diese Norm DIN EN 1459:2012-06 wurde in 5 Teile aufgeteilt und wird durch alle Teile ersetzt:

  • Teil 1: Stapler mit veränderlicher Reichweite
  • Teil 2: Schwenkbare Stapler mit veränderlicher Reichweite
  • Teil 3 -5: Zusätzliche Anforderungen an den Teleskopen für eine Ausrüstung mit einer Arbeitsbühne, mit einem Hebezeug für hängende Lasten oder anderen Anbaugeräten mit der dazugehörigen Schnittstelle.

Eine Vielzahl von Unfällen, zum Teil auch mit tödlichem Ausgang, beim Arbeiten mit Teleskopen zeigt uns, wie wichtig eine richtige Ausbildung ist.

Die Ausbildung gliedert sich im wesentlichem in drei Stufen auf:

Stufe 1: Allgemeine Qualifizierung für Teleskopstapler im Anwendungsbereich der DIN EN 1459-1 (starrer Aufbau, Gabelzinken, Ladeschaufel, Lasthaken)
Stufe 2a: Zusatzqualifizierung für Teleskopstapler im Anwendungsbereich der DIN EN 1459-2 (drehbarer Oberwagen)
Stufe 2b: Zusatzqualifizierung für den Einsatz als Hubarbeitsbühne nach DIN EN 280
Stufe 3: betriebliche bzw. baustellenbezogene Unterweisung.

Teilnehmervoraussetzung:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • körperliche Eignung
  • geistige und charakterliche Eignung

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung und Prüfung dürfen die Fahrerinnen und Fahrer mit der Führung von Teleskopstaplern vom Unternehmer bzw. der Unternehmerin beauftragt werden. Die Beauftragung beschränkt sich auf die erworbenen Ausbildungsstufen. Diese Beauftragung ist schriftlich zu erteilen. Die schriftliche Beauftragung kann formlos erfolgen.

Inhalt der Fahrerschulung Stufe 1:

  • Rechtliche Grundlagen
  • Aufbau und Funktion von Teleskopstaplern
  • Umsturzgefahren
  • Anfahren, Überfahren, Anschwenken
  • Umgang mit Lasten
  • Auswahl und Wechsel von Anbaugeräten, Einsatz von Schnellwechseleinrichtungen (SWE)
  • Arbeiten in der Nähe von Frei-/ Fahrleitungen
  • Transport, Verladung, öffentlicher Straßen­verkehr, Sonderrechte
  • Sicherung von Arbeitsstellen im öffentli­chen Verkehrsraum (RSA/ArbStättV)
  • Qualifikation und Pflichten
  • Prüfungen
  • Sicheres Durchführen der erforderlichen Wartungsarbeiten
  • Unfallgeschehen
  • Sondereinsätze
  • Fahrübungen
  • Theoretische Prüfung
  • Praktische Prüfung

Inhalte der Stufe 2a + b werden nach DGUV Grundsatz 308-009 ausgebildet.

Ausbildungsdauer/Ausbildungskosten:

Stufe 1:
2 Tage (20 LE): 280,00 € pro Person
Stufe2a:
1 Tag (10LE): 140,00 € pro Person
(Bei Vorlage eines Ladekranscheines  nach DGUV Grundsatz 309-003 kann die Stufe 2a mit bescheinigt werden.)
Stufe2b:
1 Tag (10 LE): 140,00 € pro Person
(Bei Vorlage eines Hubarbeitsbühnenscheines  nach DGUV Grundsatz  308-008 der Gruppe B Typ 1 oder 3 kann die Stufe 2b mit bescheinigt werden.)
Stufe 3 - Jährliche Unterweisungen: 
Preise auf Anfrage

(Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt.)

 

Bei Teilnehmerzahl über 6 Personen Sonderpreis und Schulungen vor Ort möglich.

Nächste Termine

Mittwoch, 12.12.2018 - Donnerstag, 13.12.2018

Montag, 04.02.2019 - Mittwoch, 06.02.2019

Montag, 11.03.2019 - Mittwoch, 13.03.2019

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